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    Home Arbeitsrecht in Hannover Verhaltensbedingte Kündigung? Arbeitnehmer haben oft gute Chancen auf Gegenwehr!

    Verhaltensbedingte Kündigung? Arbeitnehmer haben oft gute Chancen auf Gegenwehr!

    Sie haben eine verhaltensbedingte Kündigung bekommen? Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Gerade bei verhaltensbedingten Kündigungen haben Arbeitnehmer vor dem Arbeitsgericht oft sehr gute Chancen. Als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht sorgt Anwalt Bauer dafür, dass Ihre Rechte durchgesetzt werden.

    Eine verhaltensbedingte Kündigung hat vor dem Arbeitsgericht nur dann Bestand, wenn der Arbeitnehmer nachweislich seine Pflichten grob verletzt hat. Ausschlaggebend ist nicht der Augenschein. Was zählt, sind die Tatsachen und der Einzelfall. Genau darin liegt die Chance.

    Ist das Verhalten beweisbar?

    Bei einer fristlosen verhaltensbedingten Kündigung muss der Arbeitgeber das Fehlverhalten zu beweisen. Bloße Behauptungen reichen nicht aus.

    Selbst wenn auf den ersten Blick alles gegen den Arbeitnehmer spricht: Spätestens vor dem Arbeitsgericht kann Rechtsanwalt Bauer den Sachverhalt hinterfragen und die Version des Arbeitgebers auf Schwachstellen überprüfen.

    Wurden bei einer Verdachtskündigung alle Formalitäten beachtet?

    In einem Fall wie dem gerade genannten kann der Arbeitgeber zwar auch eine Verdachtskündigung aussprechen. Dafür reicht ein begründeter Verdacht, ein vollständiger Beweis ist nicht nötig. Dafür gibt es in diesem Fall einen genau vorgeschriebenen Ablauf, zu dem auch eine Anhörung gehört. Formfehler können auch bei dringendem Verdacht eine solche Kündigung unwirksam machen.

    Ist die Kündigung überhaupt verhältnismäßig?

    In vielen Fällen schießt eine verhaltensbedingte Kündigung übers Ziel hinaus. Wenn dem Arbeitgeber eine weniger drastische Maßnahme als Reaktion zumutbar ist, darf er nicht gleich kündigen. In solchen Fällen erklärt das Arbeitsgericht die Kündigung für unwirksam, der Arbeitgeber darf nur eine Abmahnung aussprechen.

    Wichtig ist außerdem, wie lange der Arbeitnehmer im Betrieb war: Je länger, desto eher ist eine Abmahnung statt einer verhaltensbedingten Kündigung angemessen. Das gilt besonders, wenn die Pflichtverletzung nicht besonders schwerwiegend war.

    Hat der Arbeitnehmer mehrmals während der Arbeitszeit Alkohol konsumiert, stellt sich als erstes die Frage, ob er alkoholkrank ist. Erst so lässt sich beurteilen, welche Sanktion verhältnismäßig ist. Eine verhaltensbedingte Kündigung wird dann gegebenenfalls schwierig.

    Stolperfallen für Arbeitgeber

    Bei einer verhaltensbedingten Kündigung können Arbeitgeber viel falsch machen. Formfehler können dafür sorgen, dass die Kündigung vom Arbeitsgericht für wirkungslos erklärt wird.

    Das geschieht allerdings nicht automatisch, sondern nur, wenn Sie als gekündigter Arbeitnehmer rasch reagieren. Nach dem Zugang der Kündigung bleiben drei Wochen Zeit, um einen Rechtanwalt zu kontaktieren und Kündigungsschutzklage einzulegen. Danach gibt es keine Möglichkeit mehr, gegen die Kündigung vorzugehen!

    Geringes Einkommen ist dagegen kein Hinderungsgrund. In diesem Fall kann ein Antrag auf Prozesskostenhilfe dafür sorgen, dass der Staat die Kosten übernimmt. Rechtsanwalt Bauer hilft Ihnen bei den Formalitäten.