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    Home Arbeitsrecht in Hannover Personenbedingte Kündigung bekommen?

    Personenbedingte Kündigung bekommen?

    Wurden Sie von Ihrem Arbeitgeber personenbedingt gekündigt? Eine personenbedingte Kündigung ist kein Selbstläufer für den Arbeitgeber. Im Gegenteil. In vielen Fällen werden solche Kündigungen zu Unrecht ausgesprochen – und vom Arbeitsgericht als unwirksam wieder aufgehoben.

    Das bedeutet dann: Das Arbeitsverhältnis besteht weiterhin. Und Sie als Arbeitnehmer haben Anspruch auf Weiterzahlung von Lohn oder Gehalt.

    Hat der Arbeitgeber alle Möglichkeiten ausgeschöpft?

    Typische Begründungen für eine personenbedingte Kündigung sind unter anderem:

    • Fehlzeiten aufgrund chronischer Krankheit
    • Gesundheitlich eingeschränkte Arbeitsfähigkeit (nur sitzend etc.)
    • Drogen oder Alkoholabhängigkeit
    • Verlust des Führerscheins
    • Spielsucht
    • Nichtbestehen von Prüfungen

    In alle diesen und ähnlichen Fällen ist eine personenbedingte Kündigung nur dann gerechtfertigt, wenn der Arbeitnehmer aufgrund persönlicher Eigenschaften in Zukunft nicht mehr zufriedenstellend arbeiten kann. Das muss der Arbeitnehmer nachweisen. Und er muss das ihm Zumutbare tun, um den Arbeitnehmer wieder fit für seinen Job zu machen. Hat er das wirklich getan?

    Hat der Arbeitgeber alles Zumutbare für eine Weiterbeschäftigung getan?

    • Ein Mitarbeiter mit Alkoholproblem muss grundsätzlich Gelegenheit bekommen, eine Therapie zu machen, bevor ihm einfach gekündigt wird.
    • Wenn eine chronische Krankheit vorliegt, sollte ein betriebliches Eingliederungsmanagement durchgeführt werden.
    • Ein Fahrverbot von ein oder zwei Monaten ist nicht automatisch ein rechtmäßiger Kündigungsgrund. Es kommt immer auf die konkreten Umstände an.

    Personenbedingte Kündigung: Was Rechtsanwalt Bauer für Sie tun kann

    Rechtsanwalt Bauer kann Ihnen schnell sagen, wie die Aussichten in Ihrem Fall stehen. Wenn es begründete Zweifel an der Wirksamkeit der Kündigung gibt, wird er beim zuständigen Gericht Kündigungsschutzklage für Sie einlegen. Er wird auf die rechtlichen Schwachstellen in der Begründung hinweisen und für Sie – je nach der Situation und Ihren Wünschen – die Wiedereinstellung oder eine Abfindungszahlung fordern.

    In vielen Fällen ist der Arbeitgeber zu einem Vergleich bereit, wenn sich ein Prozess vor dem Arbeitsgericht abzeichnet. Rechtsanwalt Bauer führt für Sie die Verhandlungen, um das Maximum für Sie herauszuholen.

    Schnell reagieren!

    Sie haben nach dem Zugang der Kündigung nur drei Wochen Zeit, um etwas dagegen zu tun. Deshalb sollten Sie möglichst schnell Kontakt zum Rechtsanwalt aufnehmen.

    Wenn Sie nur ein geringes oder gar kein Einkommen haben, können Sie einen Antrag auf Prozesskostenhilfe stellen, damit Ihre Anwalts- und Gerichtskosten übernommen werden.