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    Kündigungsschutz: Gegenwehr gegen eine Kündigung

    Wenn in Ihrem Betrieb mehr als zehn Arbeitnehmer arbeiten und Sie länger als sechs Monate beschäftigt sind, greift der gesetzliche Kündigungsschutz. Und das bedeutet, einfach ausgedrückt: Der Arbeitgeber kann nicht „einfach so“ kündigen. Eine Kündigung ist nur wirksam, wenn ein gesetzlicher Kündigungsgrund vorliegt.

    In der Praxis bedeutet Kündigungsschutz für Sie als Arbeitnehmer: Sie haben viel bessere Chancen, wenn Sie vor dem Arbeitsgericht gegen Ihre Kündigung klagen.

    Wurden Sie unrechtmäßig gekündigt? Rechtsanwalt Bauer legt für Sie Kündigungsschutzklage ein.

    Wenn der gesetzliche Kündigungsschutz nicht beachtet wurde, ist eine Kündigung unwirksam. Beschäftigt der Betrieb in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer, kann nach der Probezeit von sechs Monaten nur aus drei Gründen gekündigt werden: betriebsbedingt, personenbedingt oder verhaltensbedingt.

    Außerdem muss der jeweilige Kündigungsgrund tatsächlich ausreichend sein für eine Kündigung. Dies wird vom Arbeitsgericht sehr streng kontrolliert. Daneben gibt es weitere Fehler, die ein Kündigungsschreiben unwirksam machen. Wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde, beispielsweise. Oder wenn jemand die Kündigung unterschreibt, der dazu gar nicht berechtigt ist.

    In vielen Fällen sind Kündigungen rechtlich angreifbar. Das Mittel dazu ist eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht.

    Gilt für Sie der gesetzliche Kündigungsschutz?

    Wenn Sie eine Kündigung bekommen haben, lautet eine wichtige Frage, Arbeiten in dem Betrieb regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer, und sind Sie schon sechs Monate oder länger dort beschäftigt? Dann gilt grundsätzlich das Kündigungsschutzgesetz, das Kündigungen auf bestimmte, gesetzlich vorgegebene Gründe beschränkt.

    In großen Betrieben ist klar, dass das Kündigungsschutzgesetz greift. In kleineren Betrieben kann die Antwort ziemlich kompliziert sein. Etwa dann, wenn mal mehr und mal weniger als zehn Mitarbeiter da sind, oder wenn einige von ihnen Teilzeitkräfte und Azubis sind.

    Manchmal weiß der Arbeitgeber gar nicht, dass er in seinem Betrieb das Kündigungsschutzgesetz beachten muss.

    Kündigungsschutz missachtet – was wird dann aus der Kündigung?

    Wenn Sie gekündigt wurden, aber dabei das Kündigungsschutzgesetzt missachtet wurde, dann ist Ihre Kündigung unwirksam.

    In diesem Fall sind Sie weiterhin Arbeitnehmer, und Ihr Arbeitgeber muss Ihnen den Lohn oder das Gehalt nachzahlen. Es liegt bei Ihnen, ob gegen Zahlung einer angemessenen Abfindung das Arbeitsverhältnis anschließend freiwillig beenden.

    Rechtsanwalt Bauer kann Ihnen sehr schnell sagen, ob das Kündigungsschutzgesetz für Ihre Kündigung gilt und wie Ihre Chancen vor dem Arbeitsgericht aussehen.

    Prozesskostenhilfe: Bei geringem Einkommen übernimmt der Staat die Kosten

    Wenn Sie – vielleicht sogar wegen der Kündigung – nur ein sehr geringes Einkommen haben und sich keinen Anwalt leisten können, dann übernimmt bei berechtigtem Interesse der Staat Ihre Anwalts- und Gerichtskosten.

    Rechtsanwalt Bauer berät Sie, ob Sie möglicherweise einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe (PKH) haben. Außerdem hilft er Ihnen beim Stellen des Antrags.

    Sie müssen schnell reagieren!

    Nach Erhalt der Kündigung bleiben Ihnen gerade einmal drei Wochen Zeit, etwas dagegen zu tun. Danach greift die Kündigung, und zwar sogar dann, wenn sie eigentlich unwirksam war.

    Deshalb müssen Sie schnell reagieren. Rufen Sie bei Rechtsanwalt Bauer an (05151 – 8222-461) oder schreiben Sie eine E-Mail – am besten noch heute.