Zum Vertrauen gehört Transparenz in Kostenfragen

Zwischen Rechtsanwalt und Mandant muss Vertrauen herrschen. Das ist eine unverzichtbare Voraussetzung für den Erfolg. Dazu gehört auch, offen über die anfallenden Kosten zu sprechen. Es ist mir wichtig, dass Sie sich von mir auch in dieser Hinsicht fair behandelt fühlen.

Auf folgende Grundsätze können Sie sich verlassen:

  • Die Anfrage kostet nichts: Ihre erste Nachricht oder der erste Anruf zur Kontaktaufnahme sind selbstverständlich kostenfrei und unverbindlich. Bezahlen müssen Sie nur, wenn ich auch wirklich anwaltliche Leistungen für Sie erbringe. (Allerdings gehört zur Kontaktaufnahme keine kostenlose Rechtsberatung.)
  • Möglichst exakte Kostenprognose: Wenn Sie sich dazu entscheiden, mir Ihren Fall zu übertragen, erhalten Sie eine Prognose über die anfallenden Kosten, so exakt, wie die die konkreten Umstände Ihres Falls es zulassen.
  • Sie behalten die Entscheidung über das Vorgehen und damit über die Kostenentwicklung: Im Verlauf eines Falls sind immer wieder Entscheidungen zu treffen: Klagen oder nicht? Soll ein Gutachten eingeholt werden oder ist das verzichtbar? Ich informiere Sie in jedem Stadium darüber, welche Alternativen bestehen, zu welchen Kosten sie voraussichtlich führen und welches Vorgehen ich für richtig halte. Die Entscheidung über das Vorgehen und damit auch über die Kostenentwicklung treffen aber stets Sie.

 

Die Anwaltsvergütung ist gesetzlich geregelt

Welche Gebühren ein Rechtsanwalt für seine Tätigkeit berechnen kann, ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) genau geregelt und steht nicht etwa im Belieben des Anwalts. Das Gesetz macht klare Vorgaben bei den Gebühren für Beratung, für außergerichtliche sowie gerichtliche Vertretung. Entscheidend für die Höhe der Gebühren ist der sogenannten Gegenstandswert beziehungsweise Streitwert – je mehr Geld auf dem Spiel steht, umso höher die Kosten. Der Gegenstandswert richtet sich beispielsweise nach dem Wert der Immobilie, um die gestritten wird, oder nach dem Mietausfall, um den die Rechtsstreitigkeiten sich drehen, oder auch nach der Höhe eines Gebäudeschadens, der dazu führt, dass Sie Ansprüche geltend machen. Zu den Gebühren für die Tätigkeit kommen noch pauschale Aufwendungen, die beispielsweise Porto-, Telefon- oder Kopiergebühren abdecken.

Für viele Tätigkeiten können wir auch eine Vergütungsvereinbarung treffen – dann legen wir ein Zeithonorar fest. Die Vergütungsvereinbarung darf im gerichtlichen Verfahren nicht unter den gesetzlichen Gebühren liegen.

Meine Stundensätze im Wirtschaftsstrafrecht betragen 250 EUR zuzüglich Umsatzsteuer.

Erfolgshonorare können in Deutschland nur unter sehr strikten Voraussetzungen vereinbart werden, in der Praxis spielen sie deshalb kaum eine Rolle.

 

Erstberatung

Wollen Sie zunächst einmal eine allgemeine Orientierung und Überblick über Ihre juristische Lage, bevor Sie entscheiden, wie es weitergeht? Genau dafür ist die anwaltliche Erstberatung da. Auch dafür sind die Kosten gesetzlich vorgegeben – für Verbraucher darf die Erstberatung nicht mehr als maximal 190 Euro (zuzüglich Umsatzsteuer) kosten.

Die Erstberatung ist also das Mittel der Wahl, wenn Sie beispielsweise herausfinden wollen, wie die Chancen in einem Rechtsstreit überhaupt stehen, ohne gleich ein größeres Kostenrisiko einzugehen.

Wenn Sie sich danach entschließen, mich für weitere Schritte als Rechtsanwalt zu beauftragen, werden diese Kosten verrechnet.

 

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung?

Falls Sie rechtsschutzversichert sind, übernehme ich gerne für Sie die Deckungsanfrage – d. h. ich kläre mit der Versicherungsgesellschaft die Übernahme Ihrer Rechtskosten. Gelegentlich zieren sich Versicherer, wenn der Versicherungsfall eintritt und sie leisten sollen, anstatt Versicherungsprämien einzuziehen. Dagegen finde ich rasch die passenden Argumente.

 

Sind Fragen zu den Kosten offengeblieben?

Zögern Sie nicht, Kontakt aufzunehmen. Gerne gebe ich Ihnen konkrete Antworten zu den Kosten einer anwaltlichen Vertretung Ihres Falls durch mich.